Eigenbau NAS – Fertigstellung

Hallo zusammen und erstmal ein frohes Neues Jahr!

Leider hat sich hier ne ganze Weile nichts getan. Zum einer wie gesagt der Umzug, zum anderen teilweise zuviele Projekte (Die ich natürlich nicht dokumentiert habe…) und allerlei andere Sachen. Für das Jahr 2020 hab ich mir aber als Ziel gesetzt, dass hier wieder mehr Aktivität herrscht. Beginnen wir also mit dem ersten Blogeintrag dieses Jahr. 😀

Über das NAS Gehäuse hab ich ja schon im Blogpost davor geschrieben. Ist ein Barebone Gehäuse von Shuttle. Entsprechend mussten hier einige Anpassungen erfolgen.

Damit das Mainboard montiert werden konnte, mussten erstmal neue Löcher für die Abstandshalter zur Gehäusewand gebohrt werden. Teilweise wurden es dann eher Langlöcher, weil die Bohrungen nicht gestimmt haben, aber was solls. 😀 Dasselbe mit der Blende am Rücken des Gehäuses, für die Anschlüsse. Die Blende wurde gekürzt, wodurch ein Spalt entstand. Der wird aber später mit Filtermatte abgedeckt.

Die vorhandenen Lüfter im Gehäuse waren 2x 60mm. Da diese schon gefühlt 100 Jahre alt waren und sich darunter ein passender Ausschnitt für einen 80mm Lüfter befand, sind die beiden rausgeflogen.

Damit wir einen schönen Luftzug haben, hab ich einen Ausschnitt für einen ansaugenden Lüfter am Boden gemacht. Direkt vor den Festplatten hätte mir zwar besser gefallen, aber da bot sich leider keine einfache Möglichkeit für.

Für die Befestigung der Festplatten habe ich einmal den 5,25 Zoll Halter des Gehäuses genommen und einen 3,5 Zoll Halter den ich rumliegen hatte. Hat vergleichsweise gut gepasst. Die beiden Halter sind miteinander vernietet.

Die Festplatten passen perfekt rein. Fast eigentlich zu perfekt. Hat aber möglicherweise den Effekt, das der Luftstrom eher durch die Festplatten gedrückt wird.

Sämtliche Luftschlitze wurden mit Filtermatte verschlossen. Zumindest soweit möglich.
Das NAS wurde im Sommer montiert. Durch die ungünstige Position des ansaugenden Lüfters gabs hier auch direkt bei den ersten Tests Temperaturprobleme der Festplatten. Im nachhinein eigentlich klar. Warum sollte die Luft sich auch durch die engen Spalte zwischen den Festplatten drücken? Würde ich auch nicht machen, wenn ich andere Möglichkeiten hätte.

Also musste ich die Luft zwingen, durch die Festplatten zu pusten – Mit einer Luftführung. Ist relativ abenteuerlich geworden, auch weil recht viele scharfe Kanten, aber zumindest hat es sich sehr positiv auf die Temperaturen ausgewirkt. Diese sind nun (Für den Sommer) bei akzeptablen ~40°C gelandet und das bei Volllast, die so nicht mehr auftreten wird.

Mein Bruder hat ebenfalls ein NAS selbst gebaut, allerdings hat er sich ein passendes Gehäuse gekauft für 70€? – Bin mir nicht mehr sicher. Macht die Sache wesentlich einfacher, auch weil hier mitunter 120er Lüfter verbaut werden können. Senkt die Temperaturen und automatisch den Lautstärkepegel.

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