Solarpanel im Eigenbau – Die Zweite

Ich Trottel hatte ja damals 300 Stück an Zellen gekauft, die natürlich zu schade sind um sie wegzuwerfen. Was machen wir also damit? Genau, wir tun uns erneut den Krampf an und bauen ein Solarpanel!

Zuerst habe ich an sämtliche Zellen Kupferstreifen gelötet. die doppelte Länge + ein wenig Überschuss. Falls ihr das Panel nicht an einem Tag vollenden wollt, dann schaut, dass ihr die Zellen halbwegs luftdicht verpackt.

Anschließend werden auch hier wieder pro Reihe 6 Zellen verwendet.

Die Gehäuse sind diesmal aus Abfallholz. Ein einzelnes Brett war zu klein für ein 36-Zellen Panel, also hab ich zwei genommen und bin auf 48 Zellen gegangen. Die Scheibe ist wieder mit Montagekleber geklebt, wobei dieser sich gelöst hat und ich nachbessern musste. Mittlerweile wird die Scheibe mit einem Aluwinkelprofil rundum auf den Rahmen gedrückt und kann sich somit auch nicht mehr lösen. Holz ist natürlich nicht das Material für die Ewigkeit, aber wenn es regelmäßig gestrichen wird, sollte es trotzdem einige Jahre halten. Wir werden sehen.

Ansonsten noch zum Thema Eigenbau:
Der große Vorteil im Eigenbau liegt finde ich darin, dass man das Solarpanel von der Form her bauen kann, wie man es braucht. Solltet ihr zum Beispiel ein schmales Dach haben, dann nimmt man eben lange Reihen und wenig Zeilen oder wenn das Panel eine bestimmte Form, wie zum Beispiel ein „L“ haben soll. So wie in meinem Fall ist es eigentlich eher Quatsch, vorallem wenn man sich mal anschaut, was man schon für recht wenig Geld an Leistung bekommt.

Blöderweise liegen hier immernoch etwa 200 Zellen herum…

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